Unsere Themen: News   Potenzial   Risiko   Transparenz   Über uns   

 

6. "OFWI Perspektiven"-Anlass: Über Multitasking, schwarze Schafe und Wohnungsbewerbung 2.0

Geschrieben am 23.Februar.2012

Sonnenschein wurde bestellt. Und traf pünktlich ein. Rund 75 Gäste fanden am Donnerstag 22. März am 6. „OFWI Perspektiven“ (vorher OFWI Update) bei strahlendem Frühlingswetter den Weg zum Gartensalon des Dolder-Hotels.

Markus Binzegger eröffnete den Nachmittag und führte nach einer kurzen Ansprache in das vielseitige Programm ein:  Die Gäste würden dieses Mal etwas über Betrugsbekämpfung bei der Fahrzeugfinanzierung, über die künftige Form des Bewerbens bei der Wohnungssuche, über Kreditrisiken und deren Minimierung sowie über die Unvernunft, die unser Handeln und Denken trotz der Leitmaxime der Aufklärung „Cogito ergo sum“ (Ich denke, also bin ich) im täglichen Leben steuert, erfahren.

Was diese -auf den ersten Blick- unterschiedlichen Themen gemeinsam haben?  (Fast) alle weisen einen Bezugspunkt zu den Tätigkeitsfeldern von OFWI auf. Dadurch konnte den Gästen die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten des Datenuniversums von OFWI anschaulich vermittelt werden.

Wohnungbewerbung 2.0- Alle Infos in einem Dossier

Interessiert hörten die Gäste dem Referenten Gianfranco Gaio zum neuen Projekt „Bewerbungsdossier“ von homegate.ch in Zusammenarbeit mit OFWI zu, welches den Mehraufwand seitens der Verwaltungen reduzieren und die Wohnungsbewerbung auch für den Interessenten effizienter gestalten soll. Einige Gäste stellten kritische Fragen in Zusammenhang mit dem Datenschutz und bezüglich der amtlichen Gültigkeit der Mausunterschrift. Die Richtlinien der Bewerbungsdossiers wurden vom Eidgenössischen Datenschutzbeauftragten überprüft und gutgeheissen, bekräftigte Herr Gaio. Der Mietinteressent verfügt über die alleinige Hoheit über seine Daten, die  in einem geschlossenen System abgespeichert sind und worauf Externe keinen Zugriff hätten.

Detektivarbeit bei Firmenüberprüfungen

Welches beinahe schon kriminalistische Gespür ein Mitglied im OFWI-Rechercheteam bei Kundenaufträgen für potenzielle Investitionsvorhaben oder bei Lieferanten/-Partnerüberprüfungen mitbringen muss, erklärte der Leiter Martin Rüdt im Interview mit Robert Furger.  Hellhörig werde der „OFWI-Detektiv“  zum Beispiel bei Fällen, in denen Exponenten einer Firma viele Mandate in konkursiten Firmen inne hätten oder wenn der Ehemann einer Firmeninhaberin eine Einzelunterschrift führt,  ohne zum Verwaltungsrat dazuzugehören. Ausserdem stosse man im „Boomsektor“ Erneuerbare Energien und Umwelttechnologien vermehrt auf Anlagebetrugsfälle. Ob die Zahl der gefundenen „Schwarzen Schafe“ denn hoch sei, wollte ein Zuschauer wissen. Mit einer Grössenordnung von 5-10 % der recherchierten Fälle bewege sich die Zahl der Schwarzen Schafe noch im zumutbaren Rahmen, meinte Martin Rüdt.

"Verstehen Sie etwa Ihre Firma oder Ihre Frau?"

Nach einer ausgedehnten Pause bei Kaffee und Kuchen bildete das erfrischende  Referat des Neuropsychologen Lutz Jäncke den krönenden Abschluss des OFWI Perspektive. „Verstehen Sie etwa Ihre Firma oder Ihre Frau?“ fragte er provokant in die Runde.  Die Konklusion seines einstündigen Referats: Wir Menschen halten uns gerne für hochintelligente Wesen, doch übergehen wir aufgrund Eigeninterpretationsleistungen gerne mal die eigene Moral und sind aufgrund unseres Frontal Cortex überhaupt nicht für das viel gerühmte „Multitasking“ geschaffen.  Trotz der ernüchternden Quintessenz seiner Ausführungen sorgte Lutz Jäncke mit Witz, Eloquenz und zahlreichen Beispielen für zahlreiche Lacher.

Während der Veranstaltung  haben wir unsere Eindrücke durch Fotos und Live-Tweets (Hashtag OFWI-Perspektiven) festgehalten. Das nächste OFWI Perspektiven findet am 25. September 2012 wiederum im schönen Dolderambiente statt.  Auch die Sonne ist wieder bestellt.

Geschrieben von Chris am
Gute Idee. Da ich mein Thema bereits habe, schalge ich vor, dass Du das gleich fcbernimmst.Fakt ist, dass Facts ist weg und der TID auch. Fakt ist auch, dass wir ein Informations- und Kommunikationsproblem haben. Fakt ist auch, dass 2 Zeilen des Autors mehr Reaktionen auslf6sen als manch grosser, profund recherchierter Text. Also, macht Ne4gel mit Kf6pfen
Geschrieben von Berkan am
I heard the same interview. It was very good!Something else I have found intsereting was FOX News recent story on the OIL FOR FOOD program at the UN.This story needs to get out to the masses as well.
Antwort schreiben



(Ihre E-Mail Adresse wird nicht angezeigt.)


Captcha Code

Click the image to see another captcha.